„Braveheart“ als rüpelhafter Weihnachtsmann!
„Letztendlich erinnert ,Fatman' nämlich vor allem an die Frühwerke der Coen-Brüder von ,Blood Simple' bis ,Fargo' - nur eben mit einem weihnachtlich-satirischen Einschlag.“
Filmstarts.de

FATMAN

Weihnachten nach Schema F ist so 2019, dieses Jahr wird zurückgeschossen, notfalls mit Atemmaske und Sicherheitsabstand. Der Weihnachtsmann, bis jetzt ein knuffiger, gutgelaunter Geselle, heißt nun Mel Gibson und hat die Faxen gestrichen voll: Von ungezogenen Rotzbengeln, von Walton Goggins, der als psychopathischer Killer Santa mit Kugeln beschenken möchte, und von allen anderen Stuhlsägern an seinem Kompetenzbereich sowieso.

Keine Frage, so hat man den Weihnachtsmann noch nie erlebt. FATMAN verwandelt christlichen Frohsinn in ein Fest der Hiebe, verpackt als Action-Komödie mit herrlich schwarzem Humor. Mel Gibson, eben noch zu sehen im Actionkracher ,,Force of Nature", krempelt all die innige Harmonie des Weihnachtsfestes auf links, bis dann beim grandiosen Showdown der weiße Schnee um Santas Geschenkefabrik tiefrote Blutflecken erhält. Weihnachten muss gerettet werden, notfalls mit Gewalt, notfalls im Duell gegen einen derangierten Killer. Mel Gibson, der Mann in Rot, sieht ROT!
Wenn irgendwo die Welt noch in Ordnung ist, dann beim Weihnachtsmann (Mel Gibson) - denkt man zumindest. Tatsächlich aber braut sich über dem doch so gütigen älteren Herren mit dem ikonischen Rauschebart tödlicher Ärger zusammen. Der 12-jährige Billy Wenan, sowohl reich als auch furchtbar verzogen, erhält zu Weihnachten lediglich ein Stück Kohle, gedacht als Bestrafung für seinen kaltherzigen Umgang mit denen, die ihm nahe sind. Außer sich vor Wut sinnt Billy auf Rache und engagiert einen Killer namens Skinny Man (Walton Goggins, bekannt aus ,,The Hateful 8"). Sein Auftrag ist so einfach wie epochal: ,,Finde den Weihnachtsmann. Töte den Weihnachtsmann."
Aber auch ohne den Killer an seinen Fersen ist bei Santa Claus längst nicht alles so rosig, wie wir uns das gerne vorstellen. Dank immer mehr Kindern, die unartig genug sind, um an Weihnachten keine Spielsachen zu bekommen, hat die Elfenwerkstatt immer weniger zu tun. Da sich die Höhe des Schecks der amerikanischen Regierung, die den Weihnachtsmann als Konsummotor für die Feiertage unter Vertrag hat, nach der erbrachten Geschenkeanzahl richtet, steht das karge Zuhause des Mannes in Weiß vor dem ersten Winter ohne Strom.
Chris Cringle, wie der Weihnachtsmann bürgerlich heißt, zeigt sich von all dem hereinbrechenden Ungemach spürbar angefressen. Der einst so fröhliche Mann, jung gehalten durch die Freude am Geben, ist zu einem mürrischen älteren Herren geworden, der ohne seine geduldige Ehefrau Ruth (Marianne Jean-Baptiste) das Geschäft mit den Geschenken und Rentieren wohl schon an den Nagel gehängt hätte. Um seine Werkstatt und all die Elfen überhaupt noch halten zu können, sieht er sich gezwungen, einen zweimonatigen Vertrag mit dem US-Militär abzuschließen.
Statt Spielsachen werden jetzt Armaturen für Kampfjets produziert, die emsigen und tatsächlich sehr effektiv arbeitenden Elfen müssen durch Sicherheitsschleusen, natürlich ohne die Bimmelglöckchen an ihren Schuhen. Inmitten dieses Ausverkaufs weihnachtlicher Werte taucht nun auch noch der Skinny Man auf, dessen mitgeführtes Waffenarsenal selbst die militärische Präsenz vor Ort locker bewältigen kann. Mitten im tiefverschneiten Kanada, in einer winterlichen Märchenlandschaft, fallen immer mehr Leichen in den Schnee, immer mehr rote Flecken bohren sich durch das unschuldige Weiß.
Am Ende dann steht der Weihnachtsmann höchstpersönlich vor dem Skinny Man, mit Schrotflinte und grimmigem Blick. ,,Glaubst du wirklich, du bist der Erste? Glaubst du, ich habe diesen Job, weil ich fett und vergnügt bin?"

Unter der Regie der amerikanischen Brüder Ian und Eshom Nelms (,,Small Town Crime") wird die winterliche Märchenlandschaft in ein blutrotes Gemetzel verwandelt. Im Showdown zwischen dem rüpelhaften Weihnachtsmann und Auftragskiller Skinny Man kommt es zu einem durchtriebenen Katz- und Mausspiel! Wie sein Kollege Kurt Russell im Netflix-Hit ,,The Christmas Chronicles" sorgt Mel Gibson als saufender Weihnachtsmann im Kampf gegen einen Auftragskiller für den perfekten Film für die festlichen Tage. Der Star aus Klassikern wie ,,Braveheart" und ,,Mad Max" macht hier seinem Namen als Superstar alle Ehre! Executive Producer sind übrigens die ,,Halloween"-Macher David Gordon Green und Danny McBride.

Wartet nicht, bis FATMAN im Home Entertainment (DVD, Blu-ray und Digital) erhältlich ist - sondern schaut euch den besonderen Actionkracher jetzt im Kino an!
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„FATMAN fühlt sich über weite Strecken an wie eine zynisch-schwarzhumorige Thriller-Groteske im Stile der Coen-Brüder - nur eben mit dem Weihnachtsmann als Zielperson.“
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VIDEO-ON-DEMAND

,,Braveheart" in grimmiger Geberlaune! Der schwarzhumorige Actioner mit Mel ,,Mad Max" Gibson und ,,The Hateful Eight"-Star Walton Goggins auf folgenden Video On Demand / VOD-Streaming-Plattformen zum streamen erhältlich:

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„Nicht die Art von Weihnachtsfilm, die man erwarten würde.“
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„FATMAN macht Laune!“
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Cast

Action-Ikone Mel Gibson war begeistert vom Drehbuch und sagte rasch zu, die Rolle von Santa Claus zu spielen. Sobald Gibson an Bord war, fiel es den Regisseuren Eshom und Ian Nelms leicht, den Rest der Besetzung zusammenzubekommen. Die Skinny-Man-Rolle ging an Walton Goggins, den die Brüder schon lange bewundert hatten. Was Ruth Cringle angeht, die Frau des Weihnachtsmannes, suchten die Brüder jemanden, der liebevoll und warmherzig erscheint, aber auch knallhart sein kann. Marianne Jean-Baptiste, Oscar-nominiert für ,,Lügen und Geheimnisse" (1997), passte hier perfekt!

Mel Gibson
Chris Cringle
Oscarpreisträger Mel Gibson ist eine Ikone und hat etliche Meilensteine des Hollywood-Blockbuster-Kinos auf dem Buckel. Geboren am 3.1.1956 in Peekskill, New York, zog er mit 12 Jahren nach Australien, wo er nach der Highschool das Australian National Institute of Dramatic Arts besuchte. Seine Ausbildung als klassischer Theaterschauspieler (mit Schwerpunkt Shakespeare) führte zu etlichen Hauptrollen auf der Bühne.

Seinen Durchbruch als Filmschauspieler bescherte ihm ,,Mad Max" (1979), der weltweit zu einem Hit avancierte. Als Actiondarsteller etablierte sich Gibson mit ,,Mad Max 2" (1981).

Der große Durchbruch zum Superstar sollte dann 1987 passieren, mit dem Actionfilm ,,Lethal Weapon", der bis heute drei Fortsetzungen und eine Fernsehserie nach sich gezogen hat. Auf einmal kannte jeder Mel Gibson, seine Figur Martin Riggs gilt bis heute als eine DER amerikanischen Action-Blaupausen.

Seine erste Regiearbeit sollte 1993 folgen, mit ,,Der Mann ohne Gesicht" - mit ihm selbst in der Hauptrolle. Wie kaum ein zweiter Hollywood-Star zu der Zeit schaffte Mel Gibson den Spagat zwischen Blockbuster-Unterhaltung à la ,,Lethal Weapon 2" (1989) oder ,,Maverick" (1994) und anspruchsvolleren Projekten. Der nächste Quantensprung für ihn war ,,Braveheart" (1995), der nicht nur ein weltweiter Box-Office-Hit war, sondern ihm auch Oscars als bester Film und bester Regisseur einbrachte. Egal, was Gibson anpackte, es wurde ein Hit - mit dem vorläufigen Höhepunkt namens ,,Die Passion Christi", der 2004 unter seiner Regie 610 Millionen Dollar einspielte. Weitere Kassenschlager: ,,Daddy's Home 2 - Mehr Väter, mehr Probleme" (2016) oder ,,Was Frauen wollen" (2000).

Gibsons Filme in den letzten Jahren waren kleiner, kantiger, mutiger als zuvor, inklusive ,,Hacksaw Ridge" (2016), der ihm Oscar-Nominierungen als bester Film und bester Regisseur einbrachte. Auch mit Mitte 60 ist Mel Gibson immer noch äußerst gefragt, sein Name steht nach wie vor für großes, spannendes, oftmals unkonventionelles Kino.

Zu den letzten Filmen mit ihm in der Hauptrolle zählen ,,Force of Nature" (2020), ,,Dragged Across Concrete" (2018) und ,,The Professor and the Madman" (2019). Bereits in den Startlöchern stehen die Actionthriller ,,Last Looks" und ,,Boss Level", in seiner Funktion als Regisseur entsteht das Remake von ,,The Wild Bunch".

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Walton Goggins
Skinny Man
Für Männer wie Walton Goggins, 1971 in Alabama geboren, wurde der Begriff ,,Charakterdarsteller" erfunden. Sie sind nicht hübsch genug für straighte Hauptrollen, aber dafür gerngesehene Gäste in größeren Nebenparts, oft verbunden mit schrägen, ungewöhnlichen oder durchgeknallten Figuren. Goggins holt immer ein Quentchen extra aus seinen Charakteren heraus, er überrascht, bleibt im Gedächtnis hängen. ,,Töte den FATMAN!", sein Codename für den Weihnachtsmann, heißt es nun pünktlich zur Vorweihnachtszeit 2020.

Nach etlichen kleineren Rollen, zum Beispiel in ,,Forever Young" (1992, zusammen mit Mel Gibson), ,,Switchback" (1997) oder ,,Die Bourne Identität" (2002), schaffte er 2002 seinen großen Durchbruch, als Detective Shane Vendrell in der Hit-Serie ,,The Shield". Seine zweite große Serienrolle war Boyd Crowder in ,,Justified" (2010-2015), immerhin sechs Auftritte hatte er in ,,Sons of Anarchy" (2012-2014).

Walton Goggins hat inzwischen eine stattliche Filmographie vorzuweisen, sowohl im Fernsehen als auch im Kino. Zwei Kino-Meilensteine für ihn waren die Quentin-Tarantino-Filme ,,Django Unchained" (2012) und ,,The Hateful 8" (2015), dadurch hat sich sein Name endgültig etabliert, siehe auch weitere Mainstream-Gigs, wie zum Beispiel ,,Ant-Man and the Wasp", das ,,Tomb Raider"-Reboot oder ,,Maze Runner 3" (alle drei aus 2018).

Auch hinter der Kamera hat Goggins Karriere gemacht, speziell als Produzent preisgekrönter Arthouse-Dramen wie ,,Chrystal" (2004), ,,Randy and the Mob" (2007) oder ,,That Evening Sun" (2009).

Nicht unerwähnt bleiben soll schließlich noch Goggins Nebenjob als Mitinhaber von Mulholland Distilling, einer noblen Spirituosen-Produktion, die Los Angeles mit American Whiskey, Wodka und Gin versorgt.

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Marianne Jean-Baptiste
Ruth
Nach ihrer Ausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art in London spielte sie unter anderem in ,,Hang", ,,Der Lauf der Welt", ,,Maß für Maß", ,,Das Wintermärchen" und ,,Der Kaufmann von Venedig", an der Seite von Al Pacino.

Vor eine Filmkamera trat sie das erste Mal 1991, für ,,London Kills Me", gefolgt von einer Folge der Fernsehserie ,,Für alle Fälle Fitz" (1995). Ihr großer Durchbruch kam dann 1997 mit Mike Leighs ,,Lügen und Geheimnisse", der sie als Dankeschön für ihre Filmmusik zu Leighs ,,Karriere Girls" (1996) besetzte. Der Film erhielt fünf Oscar-Nominierungen, darunter auch eine für Jean-Baptiste - eine Premiere für eine schwarze britische Schauspielerin.

Dieser Erfolg ließ ihre Filmkarriere nachhaltig durchstarten, dokumentiert durch eine ganze Reihe von Rollen in namhaften Produktionen wie zum Beispiel ,,A Murder of Crows" (1999), ,,28 Tage" (2000), ,,The Cell" (2000), ,,Spy Game" (2001), ,,Robocop" (2014), ,,Edge of Tomorrow" (2014) oder ,,Peter Hase" (2018). Im Fernsehen stechen vor allem ihre Rollen in ,,Without a Trace" (2002-2009), ,,Broadchurch" (2015), ,,Blindspot" (2015-2017) und ,,Homecoming" (2018) heraus.

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Produkte

FATMAN mit Mel Gibson in grimmiger Geberlaune erscheint ab dem 26. Februar 2021 als Blu-ray und DVD!

Fatman - DVD

EAN:
4013549120869
VÖ-Datum:
26.02.2021
FSK:
16
Laufzeit:
ca. 97 Minuten
Bildformat:
16x9 anamorph (2,40:1)
Tonspur 1:
Deutsch Dolby Digital 5.1
Tonspur 2:
Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Deutsch
Verpackung:
Softbox
Bonus:
B-roll, Featurettes, Interview mit Mel Gibson
Fatman - Blu-ray

EAN:
4013549117302
VÖ-Datum:
26.02.2021
FSK:
16
Laufzeit:
ca. 100 Minuten
Bildformat:
1920x1080 (2,40:1)
Tonspur 1:
Deutsch DTS-HD 5.1
Tonspur 2:
Englisch DTS-HD 5.1
Untertitel:
Deutsch
Verpackung:
Softbox
Bonus:
B-roll, Featurettes, Interview mit Mel Gibson